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Blatt DE-40
Blatt 00Fragen

Fragen zum Flucht- und Rettungsplan

Hier stehen alle 119 Antworten unserer Ratgeberseiten auf einer Seite. Jede Gruppe führt zur Seite mit den Einzelheiten und Quellen. Die Antworten sind kurz. Wo wir etwas nicht geprüft haben, steht das dabei.

Blatt 01Pflicht

Pflicht und Zuständigkeit

Pflicht-Check

Wer ist zuständig: Vermieter oder Mieter?

Die Pflicht aus der Arbeitsstättenverordnung trifft den Arbeitgeber, also den, der in den Räumen den Betrieb führt. Bei gemieteten Büros oder Läden ist das meist der Mieter. Was im Mietvertrag steht, kann das anders regeln. Für das ganze Gebäude, etwa Treppenhäuser, sprechen Sie sich mit dem Vermieter ab.

Brauche ich für eine Ferienwohnung einen Fluchtplan?

Bei 12 oder weniger Gastbetten und ohne Beschäftigte haben wir keine allgemeine Pflicht gefunden. Ab mehr als 12 Gastbetten gelten die Beherbergungsstättenverordnungen der Länder, und dann braucht jedes Gastzimmer einen Plan. Ein Plan an der Zimmertür ist auch bei kleinen Wohnungen sinnvoll, weil Gäste das Haus nicht kennen.

Wie oft muss ich den Plan erneuern?

Es gibt kein festes Intervall. Der Plan muss „aktuell“ sein (ASR A2.3 Abschnitt 10 Abs. 2). Das heißt: nach jedem Umbau, nach neuen Wänden, Türen oder Feuerlöscher-Standorten, und wenn sich die Nutzung ändert. Viele Betriebe prüfen ihn bei der jährlichen Unterweisung gleich mit.

Wer darf den Flucht- und Rettungsplan erstellen?

Das Gesetz verlangt keine bestimmte Ausbildung. Der Dienstleister CWS schreibt: „Grundsätzlich darf jede Person Flucht- und Rettungspläne erstellen“, wenn sie die Regeln der DIN ISO 23601 kennt. Viele Betriebe lassen den Plan danach von der Fachkraft für Arbeitssicherheit freigeben.

Gibt es ein Bußgeld, wenn der Plan fehlt?

Die ArbStättV nennt in § 9 als Ordnungswidrigkeit, Fluchtwege und Notausgänge nicht freizuhalten (§ 4 Abs. 4 Satz 1). Die Pflicht zum Plan selbst steht dort nicht eigens. Über das Arbeitsschutzgesetz (§ 25) sind Bußgelder bis 5.000 € möglich, bis 30.000 €, wenn Sie eine vollziehbare Anordnung der Behörde nicht befolgen.

Vermieter oder Mieter

Muss der Vermieter einen Flucht- und Rettungsplan erstellen?

Für die vermieteten Arbeitsräume meist nicht. Die Pflicht aus ArbStättV § 4 Abs. 4 trifft den Arbeitgeber, also den, der in den Räumen den Betrieb führt. Der Vermieter ist für das Gebäude zuständig, etwa für die baulichen Rettungswege. Was im Mietvertrag steht, kann das anders regeln.

Brauche ich als Mieter eines Büros oder Ladens einen eigenen Plan?

Wenn Ihr Betrieb einen braucht, ja. Sie sind Arbeitgeber und machen den Plan für Ihre Fläche. Stimmen Sie sich für Treppenhaus, Sammelstelle und gemeinsame Flure mit Vermieter und Nachbarn ab, damit alle Pläne dasselbe zeigen.

Braucht ein Mehrfamilienhaus einen Fluchtplan?

Eine allgemeine Pflicht für reine Wohnhäuser haben wir nicht gefunden. Die Bauordnung regelt dort die Rettungswege, nicht einen Aushang. Anders kann es sein, wenn die Baugenehmigung oder ein Brandschutzkonzept einen Plan verlangt.

Braucht eine Ferienwohnung einen Fluchtplan?

Bei 12 oder weniger Gastbetten und ohne Beschäftigte haben wir keine allgemeine Pflicht gefunden. Ab mehr als 12 Gastbetten gilt die Beherbergungsstättenverordnung Ihres Landes, dann braucht jedes Gastzimmer einen Plan. Ein Plan innen an der Wohnungstür hilft Gästen trotzdem.

Was ist mit einer Praxis oder einem Laden im Wohnhaus?

Für die Praxis oder den Laden ist der Betreiber zuständig, denn er ist Arbeitgeber. Sein Plan zeigt seine Räume und den Weg durchs Treppenhaus ins Freie. Das Treppenhaus selbst gehört dem Vermieter. Sprechen Sie ab, wer Änderungen am Treppenhaus meldet.

Was sollte im Mietvertrag stehen?

Wer die Pläne für welche Fläche macht, wer sie nach Umbauten anpasst und wer Änderungen an gemeinsamen Flächen meldet. Die Beratungsstelle KomNet NRW beantwortet die Frage nach Mieter oder Vermieter ausdrücklich nicht allgemein. Es kommt auf den Einzelfall an.

Wer darf erstellen?

Darf ich den Flucht- und Rettungsplan selbst erstellen?

Ja. ArbStättV und ASR verlangen keine bestimmte Ausbildung. Der Dienstleister CWS schreibt: „Grundsätzlich darf jede Person Flucht- und Rettungspläne erstellen“, wenn sie die DIN ISO 23601 und den Brandschutz kennt. Die BGN bietet sogar einen Baukasten zum Selbermachen an.

Brauche ich dafür eine Ausbildung?

Nein, aber Sachkunde. Sie sollten die Gestaltungsregeln kennen (ASR A1.3 Abschnitt 6) und Ihr Gebäude vor Ort prüfen. Wer tiefer einsteigen will, kann sich zur Brandschutzbeauftragten weiterbilden. Pflicht ist das für den Plan nicht.

Muss die Fachkraft für Arbeitssicherheit den Plan freigeben?

Eine Pflicht dazu haben wir nicht gefunden. Wir empfehlen es trotzdem: Lassen Sie den fertigen Plan von Ihrer Fachkraft für Arbeitssicherheit oder der Geschäftsleitung prüfen und im Schriftfeld unter „Freigabe“ abzeichnen.

Was muss im Schriftfeld stehen?

Die ISO 23601 verlangt in Abschnitt 7.6: wer den Plan erstellt hat, Name des Gebäudes, Geschoss, Datum mit Änderungsstand und Plannummer. EvacMaker fügt Freigabe und nächste Prüfung hinzu.

Wer ist verantwortlich, wenn ein Dienstleister zeichnet?

Weiterhin der Arbeitgeber. Die Pflicht in ArbStättV § 4 Abs. 4 richtet sich an ihn. Ein Dienstleister zeichnet, aber Ausgänge, Feuerlöscher und Wege müssen Sie ihm nennen und danach prüfen.

Wer darf einen Feuerwehrplan erstellen?

Das ist ein anderes Dokument nach DIN 14095 für die Feuerwehr. Oft gibt die örtliche Brandschutzdienststelle Inhalt und Form vor und prüft den Plan. EvacMaker erstellt keine Feuerwehrpläne.

Blatt 02Gestaltung

Gestaltung und Normen

DIN ISO 23601

Ist DIN ISO 23601 gesetzlich vorgeschrieben?

Eine DIN-Norm ist selbst kein Gesetz. Für Arbeitsstätten gilt die Arbeitsstättenverordnung, und die Technische Regel ASR A1.3 beschreibt, wie ein Flucht- und Rettungsplan aussehen muss. Ihr Beispielplan in Anhang 3 folgt DIN ISO 23601. Wer die ASR einhält, kann davon ausgehen, die Verordnung zu erfüllen.

Muss ich die Norm kaufen?

Nein. Die wichtigsten Regeln stehen kostenlos in ASR A1.3 und ASR A2.3. Die Norm selbst kostet Geld und regelt mehr Details zur Gestaltung. Wer viele Pläne beruflich erstellt, sollte sie besitzen.

Was ist der Unterschied zum Feuerwehrplan?

Der Feuerwehrplan nach DIN 14095 ist für die Einsatzkräfte der Feuerwehr gedacht und wird mit der Feuerwehr abgestimmt. Der Flucht- und Rettungsplan ist für alle, die im Gebäude sind. EvacMaker erstellt nur Flucht- und Rettungspläne.

Größe & Maßstab

Welche Größe muss ein Flucht- und Rettungsplan haben?

Die Plangröße richtet sich nach dem Grundriss und sollte DIN A3 nicht unterschreiten. Für Hotel- oder Klassenzimmer ist auch DIN A4 erlaubt. So steht es in ASR A1.3 Abschnitt 6 Abs. 5.

Welcher Maßstab ist richtig?

Vorzugsweise 1:100 (ASR A1.3 Abschnitt 6 Abs. 5). Dann ist 1 cm auf dem Plan 1 m im Gebäude. Passt das Gebäude so nicht auf das Blatt, nehmen Sie ein größeres Format oder teilen den Grundriss in Teilpläne.

Was mache ich bei einem sehr großen Gebäude?

Zeigen Sie auf jedem Plan nur den Teil, in dem der Plan hängt. Dann muss eine Übersichtsskizze zeigen, wo dieser Teil im ganzen Gebäude liegt (ASR A1.3 Abschnitt 6 Abs. 5).

In welcher Höhe hänge ich den Plan auf?

Öffentliche Zusammenfassungen der DIN ISO 23601 nennen etwa 1,60 m bis zur Planmitte als Richtwert. Diesen Wert haben wir nicht am Normtext geprüft. Wichtig ist vor allem: lagerichtig, gut beleuchtet und dort, wo Menschen oft stehen.

Vorlage

Darf ich die Vorlage im Betrieb verwenden und verändern?

Ja. Die Vorlage ist kostenlos. Sie dürfen sie für eigene und für Kundenpläne nutzen und beliebig ändern. Ein Hinweis auf EvacMaker ist nett, aber keine Pflicht.

Warum gibt es keine Word-Vorlage?

In Word lassen sich Flächen, Pfeile und Zeichen schlecht genau platzieren. PowerPoint ist dafür besser geeignet. Darum setzt auch der Baukasten der BGN auf PowerPoint.

Sind die Zeichen in der Vorlage schon die richtigen?

In PDF und SVG ja: Die Legende zeigt die Rettungs- und Brandschutzzeichen nach ISO 7010, dieselben wie im Editor. In der PowerPoint-Fassung sind es farbige Platzhalter mit dem Code, zum Beispiel F001 für den Feuerlöscher. Ersetzen Sie sie durch die Zeichen aus ASR A1.3 Anhang 1. Auf unserer Symbol-Seite finden Sie die Zeichen als SVG.

Reicht eine Vorlage für das ganze Gebäude?

Sie brauchen eine ausgefüllte Fassung je Etage und je Aushangort. Der Plan muss lagerichtig hängen, also so gedreht, wie man davor steht. Der Standort ist an jedem Aushangort ein anderer.

Feuerwehrplan vs. Fluchtplan

Was ist der Unterschied zwischen Feuerwehrplan und Fluchtplan?

Der Flucht- und Rettungsplan nach DIN ISO 23601 hängt im Gebäude und zeigt allen Anwesenden den Weg ins Freie. Der Feuerwehrplan nach DIN 14095 ist für die Einsatzkräfte. Er zeigt Zufahrten, Hydranten, Absperrungen für Strom und Gas, Gefahrstoffe und Brandschutztechnik.

Brauche ich beides?

Nicht unbedingt. Den Flucht- und Rettungsplan braucht ein Betrieb, wenn Lage, Ausdehnung oder Nutzung es erfordern (ArbStättV § 4 Abs. 4). Einen Feuerwehrplan verlangt meist die Baugenehmigung, die Landesverordnung oder die Brandschutzdienststelle.

Wer verlangt einen Feuerwehrplan?

Die Brandschutzdienststelle Ihrer Kommune, oft schon in der Baugenehmigung. Laut fluchtplan24.de etwa bei Industriebauten über 2.000 m², Verkaufsstätten über 2.000 m² Ladenfläche oder bestimmten Lagern. Auch Versicherer können ihn fordern.

Kann EvacMaker Feuerwehrpläne erstellen?

Nein. EvacMaker macht nur Flucht- und Rettungspläne nach DIN ISO 23601. Für Feuerwehrpläne brauchen Sie einen Dienstleister oder eine Software, die DIN 14095 und die Symbole nach DIN 14034-6 abbildet.

Kann ich den Fluchtplan als Feuerwehrplan verwenden?

Nein. Inhalt, Zielgruppe und Ausrichtung sind verschieden. Der Fluchtplan ist lagerichtig zum Betrachter gedreht. Der Feuerwehrplan hat einen Nordpfeil, ist möglichst nach der Hauptzufahrt ausgerichtet und liegt für die Feuerwehr bereit.

Was kostet ein Feuerwehrplan?

Brandschutz Checkup nennt netto 190 € für den Übersichtsplan und 130 bis 150 € je Geschossplan. fluchtplan24.de nennt ab 99 € netto. Dazu kommt oft der schriftliche Teil.

Blatt 03Aushang

Aufhängen, aktualisieren, drucken

Aufhängen

In welcher Höhe hängt ein Flucht- und Rettungsplan?

Etwa 1,60 m vom Boden bis zur Planmitte, für Rollstuhlnutzer etwa 1,30 m. Das ist eine Empfehlung aus DIN/TR 4844-4, zitiert nach fluchtplan24.de. Andere Anbieter nennen 1,50 bis 1,65 m. In der ASR A2.3 und im öffentlich lesbaren Teil der ISO 23601 haben wir keine Höhe gefunden.

Wo muss ein Fluchtplan hängen?

An Stellen in den Fluchtwegen, an denen sich oft Menschen aufhalten. Die ASR A2.3 nennt als Beispiele: vor Aufzügen, in Eingängen, vor Zugängen zu Treppen und an Kreuzungen von Verkehrswegen (Abschnitt 10 Abs. 3).

Was heißt lagerichtig?

Der Plan ist so gedreht, wie der Betrachter davor steht. Was auf dem Plan oben ist, liegt vor dem Betrachter. Links ist links, rechts ist rechts. So verlangen es ASR A2.3 Abschnitt 10 Abs. 3 und ISO 23601 Abschnitt 5.

Kann ich denselben Plan an mehreren Stellen aufhängen?

Nein. Standort und Drehung stimmen nur an einer Stelle. Jeder Aushangort braucht seine eigene Fassung. In EvacMaker kopieren Sie den Plan dafür, setzen den Standort neu und wählen die Wand. Das kostet 1 Punkt.

Wohin zeigt der Nordpfeil?

Dorthin, wo auf dem gedrehten Plan Norden liegt. Er kann in jede Richtung zeigen, auch nach unten. Das ist richtig so: Die Ausrichtung folgt dem Betrachter, nicht der Himmelsrichtung.

Wie hell muss es am Plan sein?

Die ISO 23601 nennt mindestens 50 Lux senkrecht auf dem Plan bei normaler Beleuchtung. Mit Sicherheitsbeleuchtung mindestens 5 Lux, wenn die normale Beleuchtung ausfällt. Ohne Sicherheitsbeleuchtung kommen nachleuchtende Pläne in Frage.

Aktualisieren

Wie oft muss ein Flucht- und Rettungsplan aktualisiert werden?

Es gibt kein festes Intervall. Der Plan muss aktuell sein (ASR A2.3 Abschnitt 10 Abs. 2, ASR A1.3 Abschnitt 6 Abs. 1). Ändern Sie ihn also sofort, wenn sich etwas ändert. Dienstleister wie CWS empfehlen zusätzlich, ihn etwa alle 2 Jahre zu prüfen.

Wann muss ich den Plan sofort ändern?

Nach Umbauten, neuen Wänden oder Türen, wenn ein Ausgang wegfällt oder dazukommt, wenn Feuerlöscher oder Erste-Hilfe-Kasten umziehen, wenn sich die Nutzung eines Raums ändert und wenn die Sammelstelle verlegt wird.

Gibt es eine Prüfpflicht alle zwei Jahre?

Für den Flucht- und Rettungsplan haben wir keine gefunden. Die zwei Jahre sind eine Empfehlung von Dienstleistern. Für Feuerwehrpläne nach DIN 14095 nennt fluchtplan24.de eine Prüfung alle zwei Jahre. Das ist ein anderes Dokument.

Wie oft sind Unterweisung und Räumungsübung?

Die Unterweisung zu Fluchtwegen mindestens jährlich, mit dem Plan (ASR A2.3 Abschnitt 11 Abs. 1). Evakuierungsübungen in regelmäßigen Abständen. In der Praxis haben sich 2 bis 5 Jahre bewährt (Abschnitt 11 Abs. 2, Hinweis 1).

Muss ich einen alten Plan mit alten Zeichen ersetzen?

Nicht sofort. Hängen im Gebäude noch die alten Rettungszeichen, soll der Plan dieselben Zeichen zeigen. Werden die Schilder auf die heutigen Zeichen nach ASR A1.3 umgestellt, passen Sie den Plan an (ASR A2.3 Abschnitt 10 Abs. 2, Hinweis).

Was kostet eine Änderung?

Bei EvacMaker nichts. Ein bezahlter Plan bleibt in Ihrem Konto. Sie ändern ihn und exportieren ihn neu, so oft Sie wollen. Zeichendienste rechnen Änderungen meist nach Aufwand ab.

Drucken

Wo kann ich einen Fluchtplan drucken lassen?

Bei Schildershops, die Fluchtpläne nach Ihrer Datei drucken, etwa Brewes oder safetyshop24. Viele Zeichendienste drucken mit. Für einen einfachen Papierdruck in Farbe reicht auch ein Copyshop.

Was kostet ein Fluchtplan-Druck in A3?

Bei safetyshop24 netto ab 6,10 € auf Papier, ab 11,50 € auf Folie und ab 14,30 € auf Aluminium. Nachleuchtend ab 19,80 € auf Folie. Brewes verkauft A3 nachleuchtend im Alurahmen für 144,88 € netto. Stand Oktober 2026.

Muss der Fluchtplan nachleuchtend sein?

Nur wenn keine Sicherheitsbeleuchtung da ist. Die ISO 23601 erlaubt nachleuchtende Pläne für diesen Fall (Abschnitt 5). Für Rettungszeichen verlangt die ASR A1.3 nachleuchtendes Material, wenn eine Sicherheitsbeleuchtung fehlt (Abschnitt 5.1 Abs. 7).

Laminieren oder Rahmen?

Ein Klapprahmen ist praktisch: Nach einer Änderung tauschen Sie nur das Blatt. Laminiert ist günstiger, aber jede Änderung braucht ein neues Schild. Achten Sie auf matte Oberflächen, sonst blendet Licht.

Kann ich den Plan selbst ausdrucken?

Ja, wenn Ihr Drucker A3 in Farbe kann. Der Plan muss farbig sein (ASR A1.3 Abschnitt 6 Abs. 5). Drucken Sie in Originalgröße, nicht „an Seite anpassen“, damit Maßstab und Mindestgrößen stimmen.

Kann ich bei EvacMaker gleich einen Druck bestellen?

Noch nicht. Sie bekommen ein Vektor-PDF, das jede Druckerei verarbeiten kann. Einen Druckpartner haben wir noch nicht.

Blatt 04Branchen

Branchen

Hotel & Pension

Brauche ich in jedem Hotelzimmer einen Fluchtplan?

Bei mehr als 12 Gastbetten ja. Dann gilt die Beherbergungsstättenverordnung Ihres Bundeslandes, und sie verlangt einen Rettungswegplan in jedem Gastzimmer. In Bayern steht dort: „In jedem Beherbergungsraum sind an dessen Ausgang ein Rettungswegplan … anzubringen“. Bei 12 oder weniger Betten haben wir keine allgemeine Pflicht gefunden.

Darf ein Zimmerplan DIN A4 sein?

Ja. Die ASR A1.3 nennt Hotelzimmer ausdrücklich als Fall, in dem A4 reicht (Abschnitt 6 Abs. 5). Auch die ISO 23601 erlaubt A4 für Pläne in einzelnen Räumen. Für Flure und Treppenhäuser bleibt A3 das Mindestformat.

Muss der Zimmerplan mehrsprachig sein?

Weise Software liest die Muster-Beherbergungsstättenverordnung so, dass Plan und Brandschutzhinweise auch in den Sprachen der Gäste hängen sollen. Den genauen Wortlaut Ihres Landes haben wir nicht geprüft. In EvacMaker drucken Sie die Texte zweisprachig, zum Beispiel Deutsch und Englisch.

Wo hängt der Zimmerplan?

Am Ausgang des Zimmers, meist innen an der Zimmertür. Der Standort auf dem Plan ist dann die Tür. Der Plan wird so gedreht, wie der Gast vor der Tür steht und auf sie schaut.

Was kostet ein Zimmerplan?

Zeichendienste nehmen etwa 25 € netto je Zimmerplan, dazu einen A3-Plan oder eine Pauschale von 139 € netto. In EvacMaker kostet der erste Zimmerplan einer Etage 3 Punkte, jedes weitere Zimmer derselben Etage 1 Punkt. Bei 12 Zimmern auf 2 Etagen sind das 16 Punkte, etwa 167 € netto.

Brauche ich auch eine Brandschutzordnung fürs Hotel?

Ab einer bestimmten Größe ja. Weise Software nennt für die Muster-Beherbergungsstättenverordnung mehr als 60 Gastbetten als Grenze für Brandschutzordnung und Feuerwehrpläne. Prüfen Sie das in der Verordnung Ihres Landes. EvacMaker erstellt keine Brandschutzordnung und keine Feuerwehrpläne.

Arztpraxis

Braucht jede Arztpraxis einen Flucht- und Rettungsplan?

Nicht automatisch, aber oft. Die ASR A2.3 nennt Arbeitsstätten mit Publikumsverkehr als typischen Fall (Abschnitt 10 Abs. 1 Nr. 2). Patienten kennen das Haus meist nicht. Ob Sie einen Plan brauchen, halten Sie in Ihrer Gefährdungsbeurteilung fest.

Gilt für Zahnarztpraxen etwas anderes?

Nein, eine eigene Regel für Zahnarztpraxen haben wir nicht gefunden. Es gelten dieselben Vorgaben: ArbStättV § 4 Abs. 4, ASR A2.3 und für die Gestaltung ASR A1.3 Abschnitt 6.

Wo hänge ich den Plan in der Praxis auf?

Dort, wo Menschen stehen bleiben: am Empfang, im Eingang, vor der Treppe oder dem Aufzug und dort, wo sich Flure kreuzen. Diese Stellen nennt die ASR A2.3 in Abschnitt 10 Abs. 3. Im Wartezimmer hilft ein Plan, wenn der Weg von dort nicht gleich zu sehen ist.

Was muss ich für Patienten im Rollstuhl beachten?

Zeigen Sie auf dem Plan, was es für Menschen mit Behinderung gibt, zum Beispiel einen stufenlosen Ausgang. Das verlangt die ISO 23601 in Abschnitt 7.3. Ein Aufzug ist kein Fluchtweg, außer er ist dafür nachweislich geeignet (ASR A2.3 Abschnitt 4 Abs. 6). Ein zweiter Plan in etwa 1,30 m Höhe ist eine verbreitete Empfehlung.

Muss der Defibrillator auf den Plan?

Ja, wenn Sie einen haben. Der Plan muss die Lage der Erste-Hilfe-Einrichtungen zeigen (ASR A1.3 Abschnitt 6 Abs. 2). Dafür gibt es das Zeichen E010.

Wie viele Pläne braucht eine Praxis?

Eine feste Zahl gibt es nicht. Jeder Aushangort braucht seine eigene, passend gedrehte Fassung. In einer Praxis auf einer Etage sind es oft zwei: Empfang und Flur. In EvacMaker kostet die zweite Fassung 1 Punkt.

Gastronomie

Braucht ein Restaurant einen Fluchtplan?

In vielen Fällen ja, weil Gäste das Haus nicht kennen. Die ASR A2.3 nennt Arbeitsstätten mit Publikumsverkehr als Beispiel (Abschnitt 10 Abs. 1 Nr. 2). Entscheiden müssen Sie das in der Gefährdungsbeurteilung. Auflagen aus der Baugenehmigung gehen vor.

Wo muss der Fluchtplan im Restaurant hängen?

Im Eingang, am Weg zu den Toiletten und im Flur zu Küche oder Hinterausgang. Also dort, wo Gäste und Personal sich orientieren. Die ASR A2.3 nennt Eingänge, Treppenzugänge und Kreuzungen von Wegen als geeignete Stellen.

Dürfen Tische vor dem Notausgang stehen?

Nein. Fluchtwege und Notausgänge müssen ständig frei bleiben (ArbStättV § 4 Abs. 4 Satz 1). Wer das nicht tut, handelt ordnungswidrig (ArbStättV § 9). Das gilt auch für Garderoben, Hochstühle und gestapelte Kisten.

Wie breit muss der Fluchtweg im Gastraum sein?

Das hängt davon ab, wie viele Menschen ihn nutzen. Nach ASR A2.3 Tabelle 1 sind es bis 20 Personen 1,00 m, bis 200 Personen 1,20 m. Türen im Fluchtweg brauchen bei 6 bis 200 Personen 0,90 bis 1,05 m. Für große Säle kann das Baurecht mehr verlangen.

Gehört die Küche auf den Plan?

Ja, wenn sie auf der Etage liegt. Der Plan zeigt den ganzen Grundriss mit allen Fluchtwegen und Feuerlöschern. Gerade in der Küche arbeiten Aushilfen, die den Hinterausgang nicht kennen.

Reicht der kostenlose BGN-Baukasten?

Ja, wenn Sie Zeit haben. Die BGN ist die Berufsgenossenschaft für das Gastgewerbe und bietet einen Baukasten für PowerPoint an. Sie zeichnen damit alles von Hand: Grundriss, Wege, Zeichen, Legende. EvacMaker nimmt Ihnen Wege, Pfeile und Legende ab.

Kita

Ist ein Flucht- und Rettungsplan in der Kita Pflicht?

In der Regel ja. In der Kita arbeiten Beschäftigte, also gilt die Arbeitsstättenverordnung. Dazu kommen Eltern und Besucher, die das Haus nicht kennen. Weise Software verweist außerdem auf die DGUV Regel 102-602 für Kitas, die die ASR A2.3 aufgreift. Landesrecht und Vorgaben der Unfallkassen haben wir nicht im Einzelnen geprüft.

Wie viele Fluchtwege braucht eine Kita?

Meist zwei voneinander unabhängige. So fassen es die Hinweise der Unfallkassen Nr. 148 zusammen, nach einer Darstellung auf kitarechtler.de. Die ASR A2.3 verlangt einen Nebenfluchtweg, wenn andere Vorschriften das für Kindertageseinrichtungen fordern (Abschnitt 6 Abs. 1 Nr. 7). Maßgeblich sind Baugenehmigung und Brandschutzkonzept.

In welcher Höhe hängt der Plan in der Kita?

Für Erwachsene, also etwa 1,60 m bis zur Planmitte. Den Plan lesen Erzieherinnen, Eltern und Vertretungskräfte, nicht die Kinder. Die Kinder führt im Ernstfall die Aufsicht hinaus.

Brauche ich in jedem Gruppenraum einen Plan?

Eine allgemeine Regel dazu haben wir nicht gefunden. Die ASR A1.3 nennt Klassenzimmer als Fall für einen A4-Plan, Gruppenräume nennt sie nicht. Hilfreich ist ein Plan dort, wo Vertretungskräfte den Weg nicht kennen.

Muss die Sammelstelle auf den Plan?

Ja, wenn es eine gibt. Die ISO 23601 verlangt die Sammelstelle auf dem Plan oder im Übersichtsplan. In der Kita ist das wichtig, weil dort die Kinder gezählt werden.

Was sagt die Unfallkasse?

Die Unfallkassen der Länder geben eigene Hinweise heraus, etwa die KUVB in Bayern für Kita-Planer. Wir haben nur Zusammenfassungen davon gelesen. Fragen Sie im Zweifel Ihre Unfallkasse oder den Träger.

Büro

Braucht jedes Büro einen Flucht- und Rettungsplan?

Nein. Nötig ist er, wenn Lage, Ausdehnung oder Nutzung es erfordern (ArbStättV § 4 Abs. 4). Typisch sind unübersichtliche Flure, mehrere Etagen oder Besucher. Ein Raum mit sichtbarer Ausgangstür braucht meist keinen. Das entscheiden Sie in der Gefährdungsbeurteilung.

Wie breit muss ein Fluchtweg im Büro sein?

Bis 20 Personen 1,00 m, bis 200 Personen 1,20 m (ASR A2.3 Tabelle 1). Der Gang zu Ihrem eigenen Schreibtisch darf schmaler sein: 0,60 m (Tabelle 1 Nr. 8).

Braucht ein Großraumbüro einen zweiten Fluchtweg?

Ab mehr als 400 m² ja. Die ASR A2.3 nennt Großraum- und Kombibüros über 400 m² ausdrücklich als Fall für einen Nebenfluchtweg (Abschnitt 6 Abs. 1 Nr. 6). Der zweite Weg gehört dann auch auf den Plan.

Wie lang darf der Fluchtweg im Büro sein?

Bis zu 35 m bis zum nächsten Notausgang, gemessen auf kürzestem Weg (ASR A2.3 Abschnitt 5 Abs. 2 Nr. 1). Der tatsächliche Laufweg darf höchstens das 1,5-fache betragen.

Wer macht den Plan im gemieteten Bürogebäude?

Der Arbeitgeber für seine Fläche, also meist der Mieter. Für Treppenhäuser und gemeinsame Flure sprechen Sie sich mit dem Vermieter und den anderen Mietern ab. Mehr dazu auf der Seite „Pflicht für Vermieter oder Mieter?“.

Muss der Plan in die Unterweisung?

Ja. Die Unterweisung zu Fluchtwegen findet mindestens jährlich statt, und der Flucht- und Rettungsplan gehört dazu (ASR A2.3 Abschnitt 11 Abs. 1).

Lager & Werkstatt

Wie lang darf der Fluchtweg im Lager sein?

Normal bis 35 m. Bei erhöhter Brandgefährdung ohne Sprinkler bis 25 m, mit Sprinkler bis 35 m. Bei explosionsgefährlichen Stoffen bis 10 m (ASR A2.3 Abschnitt 5 Abs. 2). Gemessen wird der kürzeste Weg bis zum Notausgang, nicht durch Wände.

Wie breit muss der Fluchtweg in der Lagerhalle sein?

Hauptfluchtwege nach Personenzahl: bis 20 Personen 1,00 m, bis 200 Personen 1,20 m (ASR A2.3 Tabelle 1). Nebengänge, in denen nur von Hand ein- und ausgeräumt wird, dürfen 0,75 m breit sein (Tabelle 1 Nr. 9).

Ab wann braucht eine Lagerhalle einen zweiten Fluchtweg?

Bei Lager-, Produktionsräumen und Werkstätten mit mehr als 200 m² Grundfläche (ASR A2.3 Abschnitt 6 Abs. 1 Nr. 5). Auch Gefahrstoffe in der Nähe des Hauptfluchtwegs können einen Nebenfluchtweg nötig machen.

Brauche ich zusätzlich einen Feuerwehrplan?

Vielleicht. Feuerwehrpläne nach DIN 14095 verlangen die Länder oder die Brandschutzdienststelle, laut fluchtplan24.de zum Beispiel für Industriebauten über 2.000 m². Fragen Sie Ihre Brandschutzdienststelle. EvacMaker erstellt keine Feuerwehrpläne.

Welches Format brauche ich für eine große Halle?

Mindestens A3, bei großen Hallen eher A2. Die ISO 23601 erlaubt für große Gebäude den Maßstab 1:250. Wird die Halle so trotzdem zu klein, zeigen Sie einen Ausschnitt und dazu einen Übersichtsplan. EvacMaker exportiert bis A2.

Was ändert sich bei Gefahrstoffen?

Der Fluchtweg kann kürzer sein müssen, zum Beispiel bei Lagerung nach TRGS 510 (ASR A2.3 Abschnitt 5 Abs. 3). Bereiche mit erhöhter Gefährdung sind ein Grund für einen Flucht- und Rettungsplan (Abschnitt 10 Abs. 1 Nr. 3). Gibt es Alarm- und Gefahrenabwehrpläne, stimmen Sie den Plan darauf ab.

Blatt 05EvacMaker

Kosten und EvacMaker

Start

Ist der Plan dann rechtssicher?

Das kann niemand per Software versprechen. EvacMaker gestaltet den Plan nach DIN ISO 23601 und prüft ihn vor dem Export gegen die öffentlichen Regeln (ASR A1.3, ASR A2.3). Ob Ausgänge, Wege und Standort stimmen, prüfen Sie vor Ort. Das bestätigen Sie vor dem Export.

Brauche ich für jede Etage einen eigenen Plan?

Ja, und oft mehrere: Der Plan muss lagerichtig hängen, also so gedreht, wie der Betrachter davor steht. Jeder Aushangort braucht deshalb eine eigene Fassung mit eigenem Standort. In EvacMaker kostet ein weiterer Aushangort auf derselben Etage 1 Punkt.

Welche Dateien kann ich hochladen?

PDF, JPG, PNG und Handyfotos. Vektor-PDFs vom Architekten werden direkt eingelesen, Sie bestätigen nur noch die Wände. Bei Fotos und Scans zeichnen Sie die Wände über dem Bild nach. DWG und DXF gehen noch nicht.

Was kostet eine spätere Änderung?

Nichts. Ein bezahlter Plan bleibt in Ihrem Konto. Sie können ihn ändern und so oft neu exportieren, wie Sie wollen, zum Beispiel nach einem Umbau.

Kostenlos erstellen

Ist der Entwurf wirklich kostenlos?

Ja. Projekte, Etagen und Entwürfe sind ohne Limit kostenlos, ohne Zahlungsdaten. Sie sehen den fertigen Plan als Vorschau-PDF mit Wasserzeichen. Bezahlen müssen Sie erst, wenn Sie den Plan ohne Wasserzeichen exportieren.

Brauche ich ein Konto?

Zum Ausprobieren nicht. Ein Konto brauchen Sie erst für den Export. Ihr Entwurf wird dann übernommen.

Darf ich das Vorschau-PDF aushängen?

Bitte nicht. Es trägt ein Wasserzeichen und ist zum Prüfen gedacht. Für den Aushang exportieren Sie den Plan ohne Wasserzeichen.

Was kostet der Export?

Der erste Export eines Plans kostet 3 Punkte, also 40,46 € inkl. MwSt. (34 € netto) im kleinsten Paket. Jeder weitere Aushangort auf derselben Etage kostet 1 Punkt. Spätere Änderungen und neue Exporte desselben Plans sind kostenlos.

Gibt es einen ganz kostenlosen Weg?

Ja: den PowerPoint-Baukasten der BGN oder unsere leere Vorlage. Damit zeichnen Sie alles von Hand. Das kostet kein Geld, aber meist ein paar Stunden pro Plan.

Kosten

Was kostet ein Flucht- und Rettungsplan vom Zeichendienst?

Für den ersten Plan einer Etage zahlen Sie bei bekannten Diensten 124 bis 139 € netto. Jeder weitere Aushangort auf derselben Etage kostet 35 bis 49 €. Die Lieferung dauert meist 4 bis 7 Werktage. Ausgänge und Feuerlöscher geben Sie in der Regel selbst an.

Was kostet ein Plan mit EvacMaker?

Der erste Export eines Plans kostet 3 Punkte, ein weiterer Aushangort auf derselben Etage 1 Punkt. Das kleinste Paket hat 3 Punkte für 40,46 € inkl. MwSt. (34 € netto), 10 Punkte kosten 117,81 € (99 € netto), 30 Punkte 296,31 € (249 € netto). Punkte verfallen nicht. Änderungen und neue Exporte eines bezahlten Plans sind kostenlos.

Lohnt sich eigene Software?

Wenn Sie regelmäßig viele Pläne zeichnen und CAD gewohnt sind, ja. Rechnen Sie mit 349 bis 599 € im ersten Jahr und oft einer jährlichen Gebühr danach. Für ein oder zwei Gebäude alle paar Jahre lohnt sie sich meist nicht.

Was ist im Preis nicht enthalten?

Beim Selbermachen: Druck, Laminierung und Rahmen. Bei manchen Zeichendiensten ist der Druck dabei, eine Begehung vor Ort meist nicht. Eine Begehung bieten nur wenige Dienste an, zum Beispiel CWS, und dann nur auf Angebot.

Preise

Was ist ein Planpunkt?

Planpunkte sind unser Guthaben für Exporte. Der erste Export eines Plans kostet 3 Punkte. Ein weiterer Aushangort auf derselben Etage kostet 1 Punkt, weil dort nur Standort und Drehung neu sind.

Verfallen Punkte?

Nein. Pakete sind Einmalzahlungen ohne Laufzeit. Übrige Punkte bleiben in Ihrem Konto.

Was kostet eine Änderung nach dem Umbau?

Nichts. Ein bezahlter Plan bleibt bezahlt. Sie ändern ihn und exportieren ihn neu, so oft Sie wollen.

Bekomme ich einen Beleg?

Ja. Die Zahlung läuft über unseren Zahlungsdienstleister Waffo (Merchant of Record). Er berechnet die Mehrwertsteuer und schickt Ihnen den Beleg per E-Mail. Welche Zahlungsarten möglich sind, sehen Sie in der Kasse.

Für wen ist das Sifa-Abo?

Für Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Dienstleister, die jeden Monat Pläne für viele Gebäude machen. Exporte ohne Punkte, monatlich kündbar. Logo im Schriftfeld und Kundenordner folgen später.

Software-Vergleich

Welche Lösung ist die beste?

Das hängt davon ab, wie oft Sie Pläne brauchen. Für einen einzelnen Plan ohne Budget: der BGN-Baukasten. Für jemanden, der gar nicht selbst zeichnen will: ein Zeichendienst. Für Profis mit DWG-Dateien und vielen Objekten: eine CAD-Software wie Weise. Für ein paar Pläne schnell und ohne CAD: EvacMaker.

Gibt es kostenlose Fluchtplan-Software?

Ja, den BGN-Baukasten für PowerPoint. Er ist kostenlos, aber alles ist Handarbeit. Kostenlose Online-Editoren, die wir getestet haben, erfüllen die Gestaltungsregeln nicht. In EvacMaker sind Entwurf und Vorschau kostenlos, erst der Export kostet.

Wie aktuell ist dieser Vergleich?

Wir haben die Websites und Testversionen am 8. Oktober 2026 angesehen. Preise und Funktionen ändern sich. Wenn Ihnen ein Fehler auffällt, schreiben Sie uns, wir korrigieren ihn.

Blatt 06AT und CH

Österreich und Schweiz

Österreich

Gilt die DIN ISO 23601 auch in Österreich?

Sie wird dort verwendet. Austrian Standards verkauft die DIN ISO 23601, und die Berufsfeuerwehr Wien schreibt, dass man sie für Fluchtweg-Orientierungspläne heranziehen kann. Ob sie in Ihrem Fall verbindlich ist, haben wir nicht geprüft.

Was regelt die ÖNORM F 2030?

Nach unserer Recherche Brandschutzzeichen, nicht die Gestaltung von Plänen. Für den Plan selbst ist sie deshalb nicht die passende Quelle.

Ist ein Fluchtwegplan in Österreich Pflicht?

Das haben wir nicht vollständig geprüft. Wir sagen deshalb nicht „Pflicht“. Fragen Sie das Arbeitsinspektorat, die Baubehörde oder Ihre Brandschutzbeauftragte. Auflagen aus Bescheiden gehen vor.

Wie heißt der Plan in Österreich?

Üblich sind „Fluchtwegplan“ und „Fluchtweg-Orientierungsplan“. So nennt ihn zum Beispiel die Berufsfeuerwehr Wien. Gemeint ist derselbe Plan wie der deutsche Flucht- und Rettungsplan.

Kann ich EvacMaker in Österreich nutzen?

Ja, mit der Vorlage nach DIN ISO 23601. Die Vorgaben der österreichischen Behörden und die TRVB sind nicht eingebaut. Prüfen Sie den Plan deshalb mit Ihrer Behörde oder Brandschutzbeauftragten.

Schweiz

Ist ein Fluchtwegplan in der Schweiz Pflicht?

Das haben wir nicht vollständig geprüft. Für Fluchtwege gelten die VKF-Brandschutzrichtlinien, im Arbeitsrecht Artikel 8 ArGV 4. Ob Sie einen Plan aushängen müssen, sagt Ihnen die kantonale Feuerpolizei oder die Gebäudeversicherung.

Nach welcher Norm gestalte ich den Plan?

Die ISO 23601 ist eine internationale Norm für Fluchtpläne. Ob und wie die Schweiz sie übernommen hat, haben wir nicht geprüft. EvacMaker gestaltet den Plan nach DIN ISO 23601, der deutschen Fassung.

Was hat die Suva damit zu tun?

Die Suva gibt eine Checkliste zu Fluchtwegen heraus, die EKAS eine Wegleitung zu Fluchtwegen in Gebäuden. Beide helfen beim Prüfen der Wege. Vorgaben für den Plan selbst haben wir dort nicht gefunden.

Kann ich den Plan auf Französisch oder Italienisch drucken?

Noch nicht. EvacMaker druckt Texte auf Deutsch, Englisch, Japanisch, Chinesisch und Koreanisch. Für die Westschweiz oder das Tessin fehlt die Landessprache.

Kann ich EvacMaker in der Schweiz nutzen?

Ja, mit der Vorlage nach DIN ISO 23601 und deutschen Texten. Kantonale Vorgaben sind nicht eingebaut. Lassen Sie den Plan im Zweifel von der Feuerpolizei oder einer Brandschutzfachperson prüfen.

Blatt 07Weiter

Ihre Frage ist nicht dabei?

Fragen zu einzelnen Zeichen beantwortet die Seite Fluchtplan Symbole. Ob Sie überhaupt einen Plan brauchen, zeigt der Pflicht-Check in zwei Minuten. Alles andere fragen Sie uns über die Kontaktadresse im Impressum.

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